Schwerpunkte in Forschung und Lehre bilden die drei Bereiche Entscheidungstheorie und Organisationsökonomik, experimentelle Wirtschaftsforschung und Umweltökonomie.

Entscheidungstheorie und Organisationsökonomik

Die Entscheidungstheorie und Organisationsökonomik bieten Einblicke in die Vertragsgestaltung zwischen Unternehmen und Mitarbeitern, untersuchen Möglichkeiten zur Entlohnung von Managern oder gehen näher auf den Vorgang des Entscheidens ein und offerieren hierbei Verfahren, die in komplexen Entscheidungssituationen die betroffenen Personen unterstützen.

Experimentelle Wirtschaftsforschung

Die experimentelle Wirtschaftsforschung bietet die Gelegenheit, die theoretisch ermittelten Modelle im Labor zu reproduzieren, tatsächliches menschliches Verhalten zu beobachten und die Validität der Theorie zu überprüfen. Zu diesem Zweck wurde 2002 zusammen mit der Abteilung für Volkswirtschaftslehre ein Experimentallabor am Institut eingerichtet. Erstaunlich oft werden im Experiment von den Teilnehmern Strategien verwendet, die ein komplexes Gleichgewicht darstellen und die Ergebnisse der theoretischen Modelle stützen. Häufig finden sich aber auch Handlungsweisen, die konsequent von der theoretischen Vorhersage abweichen. Durch Integration der ermittelten Abweichungen in bestehende Modelle steigt das Verständnis ökonomischer Prozesse, wie z.B. Entwicklungen an der Börse oder die Motivation von Entscheidungsträgern.

Umweltökonomie

Die Analyse der Aktivitäten von Unternehmen im Bereich des Umweltschutzes geht in die betriebliche Umweltökonomie ein. Neben der Bewertung der Anreizwirkung staatlicher Instrumente, wie dem Handel von Umweltzertifikaten, Abgaben, Auflagen oder Subventionen, steht die Erstellung von Ökobilanzstudien nach DIN EN ISO 14040ff zur ökologischen Beurteilung von neuen Produkten, Prozessen oder Konzepten im Mittelpunkt. Die enge Zusammenarbeit mit weiteren Instituten der TU eröffnet hierbei vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, speziell im Bereich des Ingenieurwesens.

 

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