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Auf einen Blick

Abschluss: Master of Science - Wirtschaftsingenieurwesen
Dauer: 4 Semester
Zulassungsvoraussetzungen: Entweder Bachelorabschluss Wirtschaftsingenieurwesen/vergleichbarer Studiengang oder Fachhochschulabschluss in vergleichbarem Studiengang Zulassung unter Auflagen möglich bei Bachelorabschluss anderer fachlicher Orientierung
Ausländische Studierende: gute Deutschkenntnisse gemäß DSH-2
Studienbeginn: Winter- und Sommersemester
Bewerbungsschluss: 01. Oktober* (Wintersemester) bzw. 01. April* (Sommersemester)
   
  *Für internationale Studieninteressierte gelten abweichende Fristen. Nähere Informationen finden Sie unter www.izc.tu-clausthal.de.

Inhalte des Studiums

Ziele und Profil

Wirtschaftsingenieure bearbeiten Aufgaben, die im Überschneidungsbereich von Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften liegen. Sie tragen dazu bei, dass technische Probleme auch nach ökonomischen Gesichtspunkten bewältigt und dass wirtschaftliche Problemstellungen unter Berücksichtigung der technologischen Randbedingungen gelöst werden.

Ziel des konsekutiven Bachelor-Master-Studiengangs ist die Ausbildung von Wirtschaftsingenieuren, die in der Lage sind, in Zusammenhängen zu denken und Schnittstellen zwischen Technik und Wirtschaft zu überbrücken. Durch das Studium sollen Fachkenntnisse und Fähigkeiten erworben werden, die ein problemorientiertes Arbeiten gewährleisten und eine lebenslange Weiterqualifikation ermöglichen.

Im Bachelorstudiengang wird großer Wert auf eine breite ingenieurwissenschaftliche sowie betriebs- und volkswirtschaftliche Grundausbildung gelegt. Die Lehrinhalte der Ingenieur- und der Wirtschaftswissenschaften nehmen bereits ab dem ersten Semester gleichen Raum ein. Hierbei steht nicht die Vermittlung von Faktenwissen im Vordergrund, sondern vielmehr das Erlangen von Methodenwissen und Abstraktionsfähigkeit, mit denen eine nachhaltige Berufsfähigkeit erreicht wird. Damit werden die Absolventen befähigt, weitgehend unabhängig von einer speziellen Branche Aufgaben an der Nahtstelle zwischen Technik und Wirtschaft wahrzunehmen und sich als Generalisten mit dem notwendigen Überblickswissen in beiden Bereichen zurechtzufinden.

Im konsekutiven Masterstudiengang werden die Studierenden darüber hinaus in den drei Studienrichtungen Produktion und Prozesse, Energie- und Rohstoffmanagement sowie Werkstofftechnologien an aktuelle Forschungsbereiche herangeführt. Dabei profitieren sie von der gebündelten Kompetenz der TU Clausthal auf den Gebieten des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik, der Rohstoff- und Energiewissenschaften, der Werkstoffwissenschaft und der quantitativen Betriebswirtschaftslehre. Ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Inhalte werden durch Schnittstellenfächer wie Operations Management, Industriegütermarketing, Produktionstechnik, Materialfluss und Logistik, Elektrizitätswirtschaft oder Energieökonomik miteinander verbunden.

 

Anteile der einzelnen Studienfächer

AFB 2008:

Studienrichtung „Energie- und Rohstoffmanagement“:

Wirtschaftswissenschaften
41 ECTS
Natur- und Ingenieurwissenschaften
50 ECTS
Rechtswissenschaften
9 ECTS

Studienrichtung „Produktion und Prozesse“:

Wirtschaftswissenschaften
44 ECTS
Natur- und Ingenieurwissenschaften
50 ECTS
Rechtswissenschaften
6 ECTS

Studienrichtung „Werkstofftechnologien":

Wirtschaftswissenschaften
44 ECTS
Natur- und Ingenieurwissenschaften
50 ECTS
Rechtswissenschaften
6 ECTS

 

Zusätzlich ist in allen Studienrichtungen eine Masterarbeit anzufertigen, für die ein Umfang von 20 ECTS vorgesehen ist.

Im Einzelnen sind die folgenden Pflichtfächer zu belegen:

 

Studienrichtung Energie- und Rohstoffmanagement:

  • Umweltrechnungswesen
  • Entscheidung und Organisation II (jetzt: "Entscheidung und Koordination")
  • Umweltrecht
  • Industrieökonomik
  • Energieökonomik
  • Wirtschaftsrecht I und II
  • Energierecht
  • Verbrennungstechnik
  • Einführung in die Geowissenschaften
  • Elektrizitätswirtschaft
  • Erdöl-/Erdgas-Produduktionssysteme
  • Regenerative Energiequellen

 

Studienrichtung Produktion und Prozesse:

  • Operations Management II
  • Strategisches Management
  • Industriegütermarketing
  • Industrieökonomik
  • Entscheidung und Organisation II (jetzt: "Entscheidung und Koordination")
  • Wirtschaftsrecht I und II
  • Rechnerintegrierte Produktentwicklung
  • Messtechnik I
  • Produktionstechnik
  • Materialfluss und Logistik

 

Studienrichtung Werkstofftechnologien:

  • Operations Management II
  • Strategisches Management
  • Industriegütermarketing
  • Industrieökonomik
  • Entscheidung und Koordination
  • Wirtschaftsrecht I und II
  • Rechnerintegrierte Produktentwicklung
  • Messtechnik I
  • Allgemeine und anorganische Chemie II
  • Einführung in die organische Chemie
  • Grundlagen nichtmetallischer Wertstoffe
  • Thermochemie der Werkstoffe

 

In allen Studienrichtungen werden die Pflichtfächer durch weitere Wahlpflichtmodule und Seminare ergänzt. Die Wahlpflichtmodule können aus einem Katalog der jeweiligen Lehreinheiten gewählt werden.

 

AFB 2014

Studienrichtung "Energie- und Rohstoffmanagement":

Wirtschaftswissenschaften
38 ECTS
Natur- und Ingenieurwissenschaften
43 ECTS
Rechtswissenschaften
9 ECTS

Studienrichtung „Produktion und Prozesse“:

Wirtschaftswissenschaften
41 ECTS
Natur- und Ingenieurwissenschaften
43 ECTS
Rechtswissenschaften
6 ECTS

Studienrichtung „Werkstofftechnologien":

Wirtschaftswissenschaften
41 ECTS
Natur- und Ingenieurwissenschaften
43 ECTS
Rechtswissenschaften
6 ECTS

 

Zusätzlich ist in allen Studienrichtungen eine Masterarbeit anzufertigen, für die ein Umfang von 30 ECTS vorgesehen ist.

Im Einzelnen sind die folgenden Pflichtfächer zu belegen:

 

Studienrichtung Energie- und Rohstoffmanagement:

  • Umweltrechnungswesen
  • Rechnungswesen für die Energiewirtschaft
  • Betriebliche Planung von Energiesystemen
  • Umweltökonomik
  • Energieökonomik
  • Energierecht
  • Wirtschaftsrecht I und II
  • Fossile und regenerative Energieressourcen
  • Erdöl-/Erdgas-Produduktionssysteme
  • Elektrizitätswirtschaft
  • Elektrische Energieerzeugung
  • Grundlagen Erdgastransport und -verteilung
  • Elektrische Energieverteilung
  • Tiefbau I
  • Tagebautechnik

 

Studienrichtung Produktion und Prozesse:

  • Operations Management II
  • Marktforschung II
  • Projektmanagement
  • Industriegütermarketing
  • Industrieökonomik
  • Außenwirtschaft
  • Wirtschaftsrecht I und II
  • Fachpraktikum
  • Projektarbeit
  • Rechnerintegrierte Produktentwicklung
  • Rechnerintegrierte Fertigung
  • Fabrik und Anlagenplanung
  • Materialfluss und Logistik

 

Studienrichtung Werkstofftechnologien:

  • Internationales Management
  • Internationale Rechnungslegung
  • Erfolgssteuerung
  • Industriegütermarketing
  • Industrieökonomik
  • Außenwirtschaft
  • Wirtschaftsrecht I und II
  • Materialwissenschaft II
  • Allgemeine und anorganische Chemie II
  • Einführung in die Organische Chemie
  • Werkstofftechnik I und II
  • Thermochemie der Werkstoffe

 

In allen Studienrichtungen werden die Pflichtfächer durch weitere Wahlpflichtmodule und Seminare ergänzt. Die Wahlpflichtmodule können aus einem Katalog der jeweiligen Lehreinheiten gewählt werden.

 

Arbeitsmarkt

Die aktuellen Entwicklungen in der verarbeitenden Industrie und der Rohstoff- und Energiebranche führen auf dem Arbeitsmarkt zu einer hohen Nachfrage nach Wirtschaftsingenieuren, so dass sich für die Absolventen hervorragende Berufsperspektiven bieten. Der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiengangs ermöglicht den Einstieg in Positionen, in denen grundlegendes ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliches Fachwissen benötigt wird. Als mögliche Tätigkeitsbereiche der Absolventen können u.a. genannt werden: Einkauf, Arbeitsvorbereitung, technischer Vertrieb, Qualitätssicherung, Instandhaltung, Logistik, Controlling.

Industriepraktikum

Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums bzw. für die Anmeldung zur Masterarbeit ist gemäß den Praktikumsbestimmungen eine berufspraktische Tätigkeit im Umfang von 8 Wochen. Sie kann als kaufmännisches und/oder technisches Praktikum absolviert werden. Sollte es nicht möglich sein, dieses Praktikum vor Studienbeginn abzuleisten, so besteht die Möglichkeit der Stundung bis zum Ende des dritten Semesters.

 
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